Marktphasen und Krisen

Bärenmarkt: wenn Märkte länger fallen

Ein breiter Markt unter Druck – mit Unsicherheit und möglichen längeren Erholungszeiten.

Was als Bärenmarkt gilt

Häufig wird ein Rückgang von mindestens 20 % gegenüber einem vorherigen Hoch als Bärenmarkt bezeichnet. Auch diese Grenze ist eine Marktkonvention und keine Naturgesetzlichkeit. Der Bär steht für fallende, der Bulle für steigende Märkte.

Was dabei passieren kann

  • Kurse fallen über einen längeren Zeitraum.
  • Unsicherheit und Pessimismus nehmen zu.
  • Viele Unternehmen und Branchen geraten gleichzeitig unter Druck.
  • Panikverkäufe können bestehende Verluste realisieren.

Bärenmarkt ist nicht Rezession

Ein Bärenmarkt beschreibt die Entwicklung an Finanzmärkten. Eine Rezession beschreibt einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität. Beides kann gleichzeitig auftreten, muss es aber nicht.

Was für Deinen Plan zählt

Eine Reserve kann den Druck verringern, im Tief verkaufen zu müssen. Breite Streuung begrenzt Einzelrisiken. Der Aktienanteil muss zu Deiner Verlusttragfähigkeit passen. Ein langfristiger Plan darf nicht von einer spontanen Prognose abhängen.

Risiko verstehen · Version 2.0 · Stand: September 2026.

Bärenmarkt: wenn Märkte länger fallen

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