Kurz erklärt
ETF steht für Exchange Traded Fund. Ein ETF ist ein Investmentfonds, dessen Anteile an der Börse gehandelt werden. Viele ETFs bilden einen Index nach. Es gibt aber auch ETFs mit anderen regelbasierten Strategien.
So funktioniert ein Index-ETF
- Ein Regelwerk bestimmt Auswahl und Gewichtung des Index.
- Der Fonds versucht, die Wertentwicklung des Index nachzubilden.
- Du kaufst Anteile am ETF über die Börse.
- Der Anteilspreis entwickelt sich mit den enthaltenen Anlagen.
ETF und aktiver Fonds
ETFs sind börsengehandelt, häufig regelbasiert und passiv und haben oft niedrigere laufende Kosten. Bei aktiven Fonds trifft das Management Anlageentscheidungen. Ziel ist eine vorgegebene Strategie oder ein Anlageergebnis; die laufenden Kosten sind oft höher.
Ein ETF ist nicht automatisch passiv und ein Fonds nicht automatisch aktiv.
Vorteile und Risiken
ETFs können viele Anlagen mit einem Kauf verbinden, einem transparenten Regelwerk folgen, börsentäglich handelbar und oft gut für Sparpläne geeignet sein.
Kurse können fallen. Die Streuung hängt vom gewählten ETF ab. Währungs-, Länder- oder Branchenrisiken sind möglich. Ein ETF hat keine eingebaute Gewinn- oder Kapitalgarantie.
Worauf solltest Du achten?
- Index oder Strategie
- Kosten und Fondsvolumen
- Replikationsmethode
- Ausschüttend oder thesaurierend
- Risiko und Anlagehorizont
Grundlagen · Version 2.0 · Stand: September 2026.