Kurz erklärt
Die Rendite zeigt, wie erfolgreich eine Anlage war. Sie setzt den Ertrag ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Dadurch werden unterschiedliche Anlagen besser vergleichbar.
Woraus entsteht das Ergebnis?
- Kursgewinne oder Kursverluste verändern den Marktwert.
- Ausschüttungen wie Dividenden oder Zinsen tragen zum Ertrag bei.
- Gebühren und andere Kosten mindern den Ertrag.
- Steuern beeinflussen die persönliche Nettorendite.
Die Grundformel
Rendite = Ertrag ÷ eingesetztes Kapital × 100
Ertrag = Endwert − Anfangswert + Ausschüttungen − Kosten. Für mehrere Jahre sind Zeitpunkt und Wiederanlage der Erträge zusätzlich zu berücksichtigen.
Ein einfaches Beispiel
| Position | Betrag |
|---|---|
| Anfangswert | 10.000 € |
| Endwert | 10.700 € |
| Ausschüttungen | 300 € |
| Kosten | 100 € |
| Ertrag | 900 € |
| Rendite | 9 % |
(10.700 € − 10.000 € + 300 € − 100 €) ÷ 10.000 € × 100 = 9 %.
Verschiedene Renditen
- Kursrendite: Nur die Veränderung des Kurses.
- Ausschüttungsrendite: Ausschüttung im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.
- Gesamtrendite: Kursveränderung plus Ausschüttungen abzüglich Kosten.
- Realrendite: Rendite unter Berücksichtigung der Inflation.
Für einen fairen Vergleich
Renditeangaben müssen denselben Zeitraum und dieselben Kosten berücksichtigen. Eine hohe Rendite geht häufig mit höheren Risiken einher. Vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.
Grundlagen · Version 2.0 · Stand: September 2026.