Prognosen und Investitionsrhythmus

Cost-Average-Effekt

Gleicher Geldbetrag, wechselnde Kurse und unterschiedliche Stückzahlen.

So funktioniert regelmäßiges Investieren

Wer regelmäßig denselben Betrag investiert, kauft bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile. Daraus entsteht ein durchschnittlicher Einstandspreis.

Das Beispiel aus der Grafik

Vereinfachtes Beispiel ohne Kosten
MonatKursEinzahlungAnteile
150 €100 €2,0000
240 €100 €2,5000
325 €100 €4,0000
450 €100 €2,0000
Summe—400 €10,5000

Der durchschnittliche Einstandspreis beträgt 400 Euro ÷ 10,5 = rund 38,10 Euro. Der einfache Mittelwert der vier Kurse beträgt 41,25 Euro. Es werden mehr Anteile zu den niedrigeren Preisen gekauft.

Was der Effekt leisten kann

Er verteilt Einstiegszeitpunkte, erleichtert automatisches Sparen und kann spontane Entscheidungen reduzieren. Er verhindert keine Verluste, garantiert keine Rendite und verbessert keine ungeeignete Anlage.

Zwei unterschiedliche Ausgangslagen

Bei laufendem Einkommen investiert ein Sparplan neu verfügbares Geld. Bei einer bereits vorhandenen Summe verschiebt eine Staffelung einen Teil der Investition nach hinten. Sie verändert das Einstiegsrisiko, garantiert aber kein besseres Ergebnis als eine Einmalanlage.

Verhalten · Version 2.0 · Stand: September 2026.

Cost-Average-Effekt

Vergrößerte Infografik: Cost-Average-Effekt