Kurz erklärt
Mit einer Anleihe leihst Du einem Staat, einem Unternehmen oder einer anderen Institution Geld. Dafür erhältst Du vereinbarte Zinsen. Am Ende der Laufzeit soll der Nominalwert zurückgezahlt werden.
Wer ist wer?
Du bist als Anleger der Gläubiger und stellst Kapital bereit. Der Herausgeber, auch Emittent genannt, ist der Schuldner und verspricht Zins und Rückzahlung.
Die wichtigsten Begriffe
- Nominalwert: Betrag, der bei Fälligkeit zurückgezahlt werden soll.
- Kupon: Vereinbarter Zinssatz auf den Nominalwert.
- Laufzeit: Zeitraum bis zur Fälligkeit.
- Fälligkeit: Termin für die vorgesehene Rückzahlung.
- Bonität: Einschätzung der Zahlungsfähigkeit des Emittenten.
Ein einfaches Beispiel
| Merkmal | Annahme |
|---|---|
| Nominalwert | 1.000 € |
| Kupon | 3 % pro Jahr |
| Laufzeit | 5 Jahre |
| Jährlicher Zins | 30 € |
| Rückzahlung bei Fälligkeit | 1.000 € |
Das Beispiel unterstellt, dass der Emittent alle Zahlungen leisten kann.
Chancen und Risiken
Mögliche Chancen sind planbare Zinszahlungen, die Rückzahlung zum Nominalwert und eine Stabilisierung des Portfolios. Risiken sind ein Zahlungsausfall des Emittenten, Kursverluste beim Verkauf vor Fälligkeit und Kaufkraftverlust durch Inflation.
Grundlagen · Version 2.0 · Stand: September 2026.