Kurz erklärt
Kosten werden Deinem Vermögen entnommen und mindern dadurch Deine Rendite. Laufende Kosten wirken Jahr für Jahr. Über lange Zeiträume verstärkt der Zinseszinseffekt ihren Einfluss.
Welche Kosten können anfallen?
- Produktkosten: Zum Beispiel laufende Fondskosten.
- Depotkosten: Gebühren für Verwahrung oder Kontoführung.
- Orderkosten: Kosten für Käufe und Verkäufe.
- Spread: Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
- Weitere Kosten: Je nach Produkt können zusätzliche Gebühren entstehen.
Ein langfristiger Vergleich
Rechenannahme: 100 € monatlich über 30 Jahre bei 4 % Rendite pro Jahr vor Kosten. Die Einzahlungen betragen insgesamt 36.000 €.
| Kosten pro Jahr | Rendite nach Kosten | Endwert |
|---|---|---|
| 0,10 % | 3,90 % | ca. 67.400 € |
| 0,50 % | 3,50 % | ca. 62.900 € |
| 1,00 % | 3,00 % | ca. 57.900 € |
| 1,50 % | 2,50 % | ca. 53.300 € |
Berechnung mit monatlichen Einzahlungen und aus der Jahresrendite abgeleiteter Monatsrendite. Die Werte sind gerundet, vor Steuern; Kosten werden vereinfacht von der Jahresrendite abgezogen. Die Rendite ist eine Rechenannahme.
Was der Vergleich zeigt
Zwischen 0,10 % und 1,50 % Kosten liegen nach 30 Jahren rund 14.100 €. Kosten wirken sicher, Renditen nicht. Kosten gehören deshalb zu den Faktoren, die Du direkt beeinflussen kannst.
So hältst Du Kosten im Blick
- Gesamtkosten verschiedener Produkte vergleichen.
- Preisverzeichnis des Brokers prüfen.
- Unnötig häufiges Handeln vermeiden.
- Auf kleine Unterschiede über lange Laufzeiten achten.
- Nicht nur billig wählen: Qualität, Strategie und Risiko müssen ebenfalls passen.
Grundlagen · Version 2.0 · Stand: September 2026.