Physische Replikation
Bei vollständiger Replikation kauft der ETF die Wertpapiere des Index in entsprechender Gewichtung. Beim optimierten Sampling hält er eine ausgewählte Teilmenge, die die Indexentwicklung möglichst gut abbilden soll. Die Bestände findest Du in den Fondsunterlagen.
Synthetische Replikation
Der ETF hält ein Trägerportfolio und vereinbart über einen Swap den Austausch von Renditen mit einer Gegenpartei. So erhält er die vereinbarte Indexrendite. Das Trägerportfolio kann andere Wertpapiere enthalten als der abgebildete Index.
Risiken und zusätzliche Erträge
Bei synthetischer Replikation sind Gegenparteien und Sicherheiten wichtig. Auch physische ETFs können Wertpapiere verleihen. Das kann zusätzliche Erträge bringen, führt aber zu Gegenpartei- und Sicherheitenrisiken. Vorgaben, Besicherung und regelmäßige Bewertungen können Risiken begrenzen, beseitigen sie aber nicht.
Was Du prüfst
- Replikationsmethode und tatsächliche Bestände
- Tracking Difference und Kosten
- Wertpapierleihe und Aufteilung der Erträge
- Swap-Partner und Sicherheiten
- Basisinformationsblatt, Berichte und Prospekt
ETFs verstehen · Version 2.0 · Stand: September 2026.